Medienecho Ludwig Mathar Dr. Gertrude Cepl-Kaufmann, Ludwig Mathar (1882-1958), Das Rheinland und Italien  Vortrag beim Historischen Verein für das Bistum Aachen 2005 Genese und Frühwerk 1882 in Monschau bei Aachen, dem seit dem 12.  Jahrhundert im Besitz der Herzöge von Limburg als  Rittersitz, bis zum Ersten Weltkrieg unter dem  mittelfranzösischen Namen "Montjoie" bekannten Eifelort geboren, verbrachte Ludwig Mathar nach dem Besuch der Gymnasien in Monschau und Münstereifel das  Jahrhundert Ende in der Heiligen Stadt, genauer: 1898 übersiedelte er in das Benediktinerkloster St. Paul vor den Mauern in Rom. Sein Großonkel Carl Osländer wirkte dort unter dem Namen Don Bonifacio als Abt und der junge, im katholischen Glauben verwurzelte Eifelaner sollte sich  unter Anleitung des Onkels auf ein geistliches Amt  vorbereiten. Mathar kehrte aber schon zwei Jahre später zurück. Dennoch sollte diese Erfahrung in der prägenden Phase sein Lebens nicht unterschätzt werden: sie hat sein weiteres Leben entscheidend mitbestimmt. Zurück im  heimischen Eifel-Aachener Raum, machte er 1903 in  Aachen am Kaiser Karl Gymnasium sein Abitur. Zum  Studium der Philologie ging er nach Freiburg, München, Paris und London und streifte sich die Eierschalen eines ländlich begrenzten Blicks endgültig ab. In Bonn beendete er es 1907 mit dem Staatsexamen für das Höhere  Lehramt, promovierte aber noch anschließend in  München über "Carlo Goldoni und das deutsche Theater des 18. Jh." Auch mit der Wahl seines   Home weiter Blick auf Corneto Bild von Ludwig Ronig 1925