Medienecho Ludwig Mathar Dissertationsthemas bewies er seine Verankerung in einer abendländischen Kulturtradition, der zwar der zwar manches Landschaftsorientierte anhaftete. Bis zum Ersten Weltkrieg arbeitete Mathar als Studienrat in Neuss und Köln. Den Krieg begrüßte er und widmete ihm die damals üblichen  Kriegsgedichte, mit denen er sich literarisch bekannt machte. Der Titel der Anthologie kündet von einem aus heutiger Sicht befremdlich klingenden Stolz, entsprach aber damaliger Gemütslage, zumindest zu Beginn des Krieges. Die Gedichtsammlung erschien 1915 unter dem Titel "Auch ich war dabei". Mathar wurde in diesem Krieg allerdings schwer verwundet, unterrichtete aber, vom  Frontdienst befreit, nach seiner Genesung in mehreren Kriegsschulen. 1928 verließ er den Schuldienst, um ganz als freier Autor zu leben. Den Mut, in diesen wirtschaftlich keineswegs entgegenkommenden Zeiten auf die sicheren Einkünfte eines Beamten zu verzichten, hatte ihm der schriftstellerische Erfolg gegeben, vor allem auch die positiven Kritiken, die seine ersten Veröffentlichungen bekannt machten. Zum bemerkenswerten frühen literarischen Oeuvre zählen vor allem Prosabände. Literarisch reüssierte Mathar besonders mit Erzählungen und Romanen aus der heimatlichen Mosel-Eifel Region. Als Beispiele zu nennen sind: Die Monschäuer. Ein Roman aus dem westlichsten Deutschland, München 1922 Unter der Geißel. Das Trauerspiel eines Volkes. Ein Moselroman aus dem 17ten Jahrhundert,  München 1924 Ein voller Herbst. Drei Moselgeschichten aus drei Jahrhunderten, München 1925 Settchens Hut. Eine altfränkische, aber lustige Geschichte aus dem Hohen Venn, Freiburg 1925 Das Glück der Oelbers. Ein rheinischer Tuchmacherroman aus dem 18ten Jahrhundert, Köln 1923 Wir drei. Wohlgestückte und gebundene Moselgeschichten, Trier 1925 Ein vergleichender und summierender Blick auf die Titel zeigt bereits die besondere Vorliebe, die Mathar seiner Heimatregion entgegenbrachte. Erkennbar ist auch das historische Interesse, das ihn lebenslang geleitet hat. Eine profunde Kenntnis der Region zeigen auch die Reisebände, die sich thematisch seiner  Landschaft widmeten und zugleich den Horizont weiter zogen, geradezu wie eine topographisch- Home zurück weiter